28. - 31.10.2006
Nachdem ich angekommen bin, habe ich wie gesagt mein Zimmer bezogen und mir dann die Gegend angeschaut.
Also zu meinem Zimmer, es ist komfortable 9m² groß liegt im sechsten Stock (habe ich erwähnt das das Haus a:keine Treppe hat oder b:sie so gut versteckt ist das man[n] sie im Brandfall auch nicht findet {was auch nicht schlim ist da der Aufzug keine Innentür hat [ist ein interessantes Gefühl wenn sich eine Wand nicht mitbewegt]}). Sonst steht in meinem Zimmer ein Bett das wunderbar warm ist (Daunen) aber auch zimlich weich (ja ich bilde mir ein das die Rückenschmerzen nicht vom Seesack sondern vom Bett kommen). Zusätzlich habe ich noch einen Tisch mit zwei Stühlen, ein kleines Regal eine Komode. Irgendwann soll ich noch ein Kleiderschrank bekommen (soweit ich das von meiner Wirtin richtig verstanden habe {kann das sein, dass der auch Gadrobe heißt?}). Und Anfang nächster Woche soll ich mein bredband (mit leider nur 2Mbit/sec) bekommen.
Ich habe mir dann mal meine Umgebung angeguckt, sprich Hagalund wo ich Wohne, Solna der Vorort von Stockholm zu dem Hagalund gehört, das Zentrum (Gamla Stan, Söder [Malm], Kungsholmen Norrmalm und Skeppsholmen {mit Kastellholmen}) und Kista wo ich arbeiten werde. Und natürlich die Tunelbana (U-Bahn {wer hätte das gedacht}) und den Pendeltåg (ähm sowas wie eine S-Bahn), übrigens lohnen sich die Tunnelbahna Stationen (ausser u.A. die in Kista und Gamla Stan {die sind oberirdisch}) da sie direkt in den Fels gesprengt sind und nur einfach verputzt {außer am ende der Blauen linie da nur die Decke} (sieht trotzdem aus wie eine [fast] natürliche Höhle) und dann aber kreativ und ganz unterschiedlich gestaltet (an der Tekniska Högskolan {das wird irgendwie anders geschrieben} z.B mit Technischen Dingen {ein Kunstwerk das den Photonenaustritt beim Energienivauwechsel von Elektronen darstell, oder die Platte mit den Maxwellgleichungen [Photo hat Stefan für alle EMF-Lerner]}).
In Hagalund Centrum gibt es irgendwie ein Supermarkt, zwei Pizzarien (eine davon edel die andere ist eine Bude) ein Frisör mit Sonnenstudie und noch irgendwas an das ich mich nicht endsinne. Ausserdem ist in der Nähe der Hagaparken ein netter Park mit Schloß {Schedisch Slott} der an einem See liegt (Brunnsviken) in dem man auch sehr nett spazieren gehen kann. Irgendwo da soll es auch noch eine Ruine geben (nein nicht das Schloß das ist bewohnt bzw. wird auf standby gehalten) die ich aber noch nicht gefunden habe.
In Solna ist das Stadion (also das welches für den berühmten [Hust] Stockholmer Fussbalverein da ist) und sonst halt ein Mal (den es auch in Kista {wird irgendwo zwischen Schista und Chista ausgesprochen} gibt). In Kista gibt es ausserdem noch Ericson und Ericson und irgendwo Infineon und dann noch ganz kleine andere (meist IT) Unternehmen. In Gamla Stan und der Umgebung bin ich etwas spazieren gegangen und habe viel zu viele Fotos geschossen. Ausserdem kann ich darüber entweder zu wenig oder viel zu viel erzählen (wartet doch einfach bis ich die Fotos oben habe).
Am Wochenende hat sich der Stefan auf einen Besuch eingeladen und noch zwei ETler aus Aachen {die auch Erasmus in Linköping machen} mitgebracht (nein nicht in mein Zimmer die drei haben sich wo anders einquatiert). Mit denen habe ich dann noch weiter Stockholm Innenstadt auf den Kopf gestellt, eine Sightseeingtour gemacht bei der man unter fast 20 Brücken langfuhr (habe ich nicht nachgezählt). Die Tour war nett weil man um die größeren wichtigen Inseln rumgefahren ist und so sehr nette und ungewöhnliche Ausblicke auf Stockholm hatte. Nett waren auch die Details die man nicht gesagt bekam sondern durch Zufall gesehen hat, z.B. wurde unser Boot von einem wirklich altem und gammligem Motorbot mit einem “interessanten” Fahrer überholt der, dann wohl zu seinem Haus/Hütte/Bude auf Årsta Holmar (sucht das mal auf einer Stockholmkarte nein da führt nur eine Brücke drüber nicht hin, das ist Wildnis) fuhr.
Abends sind wir dan auf eine KTH Party gegangen. Also eins muss man sagen die Party war in mancher hinsicht besser organisiert als unsere SAP. Es gab drausen große Leuchtreklame (mit Beamer, Spots gen Himmel und einem Laser der Richtung Tunelbana-Station leuchtete (damit mann den Weg findet {haben Stefan und ich nicht sofort geschaft}) drinnen drei Dancefloors (alle hatten ... {nach Bier} erträgliche Musik) und eine Bar mit Sitzgelegenheiten (in der Cafete) und etwas leiserer Musik das man sich tatsächlich unterhalten kann. Auch das Bier war nicht so teuer und wurde in 0,4 Litern ausgeschenkt, 21 Kronen Schwedisches Bier {irgendwo zwischen Pils und Kölsch (soweit ich das als Bierkenner beurteiln kann) und 25 Kronen für ein Guinnes (am Anfang {später hatten sie keine Zeit mehr} haben sie “versucht” da noch ein Kleblatt drauf zu malen {es war jämmerlich}). Aber Zapfen können sie nicht ... Glas für Glas bis es voll ist (bei dem Schwedischen ging das auch noch {Uargs}) und das Konzept von Pfand ist ihnen auch nicht bekannt (was sich an einem leichtem Scherbenbelag wiederspiegelte).
Auf der Party habe wir dann irgendwann durch Zufall eine Erasmusgruppe aufgegabelt (mit drei Deutschen) und die direkt mal auf deutsch angesprochen, klappt und man weiß danach wer deutsch spricht. Und haben uns da ein bischen angehängt. Am nächsten Tag haben wir eine Wanderung durch Stockholm gemacht nur um dann festzustellen das die zwei “...” Personen (die wo Stefan mitgebracht hat) quer durch Stockholm gelaufen sind NUR UM IN EINEM BURGERKING BURGER ZU ESSEN (ARG) fragt Stefan danach ich will nie wieder darüber nachdenken. Wir haben die Deppen dann einfach mitten in Söder stehen gelassen (weil ARG ... das geht nicht ... ARG) und sind nach Gamla Stan gefahren und haben uns im Chokladcoppen Sandwitches {nein das trifft es nicht es sind Minibrote mit viel inhalt und Gemüse und Kräutern und Groß) geholt.
God natt, Morgen muss ich arbeiten.